Die Teilnahme­bedingungen zum Nationalen Blauburgunder­wettbewerb

Bestimmungen

Art. 1
Organisation
Der Verein „Südtiroler Blauburgundertage“ organisiert in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Neumarkt und Montan, dem Versuchszentrum Laimburg, sowie öffentlichen und privaten Sponsoren den  Nationalen Blauburgunderwettbewerb.
Art. 2
Zielsetzung
Der nationale Blauburgunderwettbewerb wird im Rahmen der Südtiroler Blauburgundertage organisiert und hat zum Ziel, den Bekanntheitsgrad und die gebietsbezogenen Eigenschaften des Blauburgunders hervorzuheben.
Art.3
Teilnahmebedingungen
Am Bewerb können alle erzeugten Weine der Sorte Blauburgunder teilnehmen, von denen zumindest 2000 Flaschen abgefüllt wurden. Die Weine müssen  in 0,75 Liter-Flaschen abgefüllt  und mit den vom Gesetz vorgesehenen Etiketten versehen sein.
Zugelassen sind Genossenschaften, Selbstvermarkter, Industrie- und Handelsbetriebe, die den Wein selbst bzw. für sich selbst verarbeiten und abfüllen lassen.
Jeder Betrieb kann sich mit nur einem Blauburgunderwein beteiligen.
Für die Teilnahme ist ein Beitrag von 80,00 € pro Betrieb vorgesehen.
Art. 4
 Organisationskomitee
Das Organisationskomitee besteht aus folgenden Vertretern von Institutionen und Privatpersonen:
Präsident der Südtiroler Blauburgundertage: Günther Haas
Vize Präsident: Peter Dipoli.
Bürgermeister von Neumarkt: Horst Pichler
Bürgermeisterin von Montan: Monika Delvai Hilber
Komiteemitglied: Stefan Vaja
Komiteemitglied: Michela Carlotto
Komiteemitglied: Ines Giovanett
Komiteemitglied: Norbert Dibiasi
Komiteemitglied: Daniel Pfitscher
Sekretariat: Verena Pedrotti
Art. 5
Einschreibebedingungen
Anmeldebedingungen für die teilnehmenden  Betriebe:
– Abgabe der schriftlichen Teilnahmebestätigung innerhalb 28. Februar  des jeweiligen Jahres
– Abgabe von 12 Flaschen derselben Abfüllpartie, verpackt im Karton, mit der Beschriftung „Gratismuster für den  Blauburgunderwettbewerb“ innerhalb 15. März des jeweiligen Jahres bei der in der Einladung angegebenen Adresse.
– das Teilnahmeformular ausgefüllt beilegen
– ein Etikett des am Wettbewerb teilnehmenden Weines sollte als Pdf Datei per Email geschickt werden oder, falls nicht vorhanden den Mustern beigelegt werden.
Das Komitee behält sich vor,  eigene Analysen der Weine durchzuführen.
Um das Niveau des Wettbewerbes zu gewährleisten, steht es dem Komitee frei, Weine nicht teilnehmender Betriebe auf dem freien Markt zu kaufen.

Jene Kellereien, welche sich im Blauburgunder-Wettbewerb auf den vorderen drei Rängen platzieren, verpflichten sich,  kostenlos zusätzliche Weine für die Eröffnungsfeier mit Prämierung zur Verfügung zu stellen und zwar 36 Flaschen die Erstplatzierten,  je 18 Flaschen die Zweit- und Drittplatzierten und bei Bedarf 12 Flaschen aller Weine die unter die ersten 10 Platzierten gewählt wurden.

Art.6
Publikumsverkostung
Alle am Bewerb teilnehmenden Weine werden anlässlich der Südtiroler Blauburgundertage,  dem interessierten Publikum zur Verkostung angeboten.
Art. 7
Haftungen
Die Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für zu spät eingesandte Flaschen oder für den Verlust bzw. Beschädigung derselben während des Transportes. Die Versandspesen gehen ausschließlich zu Lasten der teilnehmenden Betriebe.
Art.8
Übernahme der Flaschen
Nach der Übernahme der Weine durch die Veranstalter werden die Weine kellertechnisch korrekt gelagert.
Für die Verkostung selbst werden die Flaschen anonymisiert und mit entsprechenden Nummern versehen.
Art.9
Bewertung
Die Verkostungskommission besteht aus diversen Verkostern aus dem In- und Ausland, welche vom Blauburgunderkomitee ausgewählt werden. Die Kommission verkostet die Weine nach dem  im Versuchszentrum Laimburg entwickelten Verkostungssystem.
Die Ergebnisse werden am ersten Tag während der Südtiroler Blauburgundertage in Montan bekannt gegeben.
Art.10
Prämierung und Reihenfolge
Im Verhältnis zu den erhaltenen Punkten werden jene Betriebe eine Urkunde erhalten, welche die ersten drei Ränge belegen. Namentlich genannt werden die Betriebe von Platz 4 bis 10.
Die Prämierung findet immer während der Südtiroler Blauburgundertage statt.
Betriebe, welche die obigen Regelungen nicht erfüllen, können in keinem Fall eine Auszeichnung erhalten.
Sollten aus organisatorischen Gründen Änderungen der Regelungen notwendig sein, behält sich das Organisationskomitee vor diese Änderungen wann immer notwendig, vorzunehmen.
Betriebe, die nicht unter die ersten 10 Prämierten fallen, werden in  alphabetischer Reihenfolge bekannt gegeben.